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"Wieso schon wieder Friedrichshain?" - ist man versucht zu fragen...
(schmunzel)
komischerweise haben die meisten Hostels in der letzten Zeit in
Friedrichshain eröffnet.
Und das hat Gründe:
Nachdem Friedrichshain lange Zeit völlig unbegründet ein
Mauerblümchendasein
führte (ach, diese Wortspiele schon wieder) und die netten illegalen und
preiswerten
Hausbesetzerkneipen noch lediglich den Hausbesetzern und ein paar
zahlenden Gästen,
jedenfalls aber nicht der Polizei bekannt waren, begab es sich, das die
Mieten in
Mitte, Prenzlauer Berg und Kreuzberg auf einmal teuer wurden.
Und genau zwischen diesen 3 hoch-angesagten Stadtteilen liegt da so ein
Friedrichshain,
nennt einen Fernbahnhof und das längste Stück noch erhaltener Berliner
Mauer sein eigen,
ist per S- und U-Bahn aufs beste von überall zu erreichen, und hat
tatsächlich noch ein
paar freie Wohnungen und Ladenflächen... na so was!
Jetzt wurde auch hier fröhlich geräumt und saniert und neu vermietet;
die Gegend um die
Simon-Dach-Str. zog die Restaurants und Kneipen an wie der Speck die
Mäuse; in
den ehemaligen Industriebrachen entlang der Spree haben sich namhafte
Clubs angesiedelt;
durch den Zuzug (zumeist angeblich studierender) junger Leute wurde der
gesamte Alters
durchschnitt ein gutes Ende gedrückt... ist eine gute Mischung
geworden...
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